Warum wir den Mainstream-Medien nicht mehr trauen

Wenn es eines Beweises bedurfte, warum wir den Mainstream-Medien nicht vertrauen können, die "Berichterstattung" über unsere Demonstrationen in Cottbus hätte ihn erbracht. Sie boten das ganze Repertoire der Meinungsmache: Propaganda, Halbwahrheiten, Unwahrheiten. Zum "Bericht" der LR-Online über die Demonstration am 13. Juni 2017 gibt es eine Leserzuschrift, die wir hier veröffentlichen. Offenbar ist sie viel zu gehaltvoll, um von LR-Online veröffentlicht zu werden.

Auch der kurze Beitrag in der RBB Sendung "Brandenburg Aktuell" steckt voller Manipulationen: Von der übelwollenden Benennung unserer Demonstration als "Aufzug" über die Vermeldung einer absurd niedrigen Teilnehmerzahl bis zur diffamierenden Gleichsetzung der Cottbuser Demonstranten mit Brandstiftern. Wir werden uns gegen die Diffamierungen des RBB-Beitrags juristisch zur Wehr setzen und die böswilligen Manipulationen auf der kommenden Demonstration thematisieren.

Leserbrief LR-Online - Demonstration in Cottbus

Kommentar zur LR-Online Berichterstattung
Demonstration 13.06.2017 Cottbus - Oberkirche
z. Hd. der Journalisten_innen der LR-Online Redaktion der Lausitzer Rundschau

Ihre Interpretation für Teilnehmer o. g. Demo ist nicht hinnehmbar, deshalb Widerspruch! Die Titelzeile des Beitrages ist bereits eine völlige Fehlinterpretation. Damit fabuliert eine Zielrichtung wohlwollend auf "Flüchtlingsgegner und rechte Szene". Unter dem Einfluss bzw. im Stile von Political Correctness – wie üblich in der heutigen linkslastigen Mediengesellschaft – mag das geboten sein, ist jedoch wesensfremd für eine akribische journalistische Recherche. Insofern stellt sich die Frage, für welche Leser schreiben Sie eigentlich?

Die Behauptung, dass "ein großer Teil der Teilnehmer offensichtlich dem Rechtsextremisten- und Kampfsport-Milieu" angehöre, ist in Dreistigkeit kaum zu überbieten. Diese "Erkenntnis" bleibt Ihr Geheimnis, es sei denn, eine segensreiche Kooperation mit dem Verfassungsschutz ist gewollt.

Die Deutung von etwa 400 Teilnehmern stimmt nur nach Ihrer Zählart – m. E. eher 500 oder mehr. Da die Demonstration nicht im Sinne der politischen Bevormundung liegt, ist die Teilnehmerzahl selbstredend immer kleiner zu halten, als tatsächlich gegeben.

In Verwunderung Ihrer Darstellung bleibt festzustellen, dass keinerlei inhaltliche Bezugnahmen zum Anliegen der Demonstranten erkennbar sind. Gegen Flüchtlinge ging es überhaupt nicht. Es ist die unsägliche Politik "unserer" sogenannten Volksvertreter. Erst das Problem außerhalb jedweder Legalität bzw. mit Blauäugigkeit oder Unfähigkeit verursachen, danach handlungsunfähig, jedoch auf Appelle hoffend, Belehrungen verbreiten oder Tatsachen gar ignorieren.

Zusammenfassend bleibt die Erkenntnis, der Beitrag geht an der Thematik bzw. dem Bekenntnis der Teilnehmer völlig vorbei. Es gab jedenfalls keine erkennbaren Interviews mit Teilnehmern, keine Einschätzung der Altersstruktur der Teilnehmer (überwiegend unter 45 Jahre – "alte Männer" in der Minderheit), keine Schelte für die (bezahlten?) "Störer am Rande" des friedlichen Protestmarsches, keine Unterstützung für die Forderungen der Demonstration. Kurzum, ein Bericht, den Sie zur nächsten Demo dieser Veranstaltungsreihe, unbearbeitet aus der Retorte – außer aktuellem Datum – exakt wieder ins Netz stellen können, na toll!

Es steht Ihnen selbstverständlich frei, ob Sie vorgenannte Meinung in Ihr Diskussionsforum stellen.

Gültigkeit hat jedoch noch immer lt. FOCUS MONEY ONLINE:

"Obwohl unsere Verfassung jedem Bürger garantiert, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei äußern zu dürfen, beherrschen Sprech- und Denkverbote die bundesdeutschen Debatten. Das funktioniert ohne sichtbaren staatlichen Zwang, schließlich heißt es im Artikel 5, Absatz III des Grundgesetzes ja auch ausdrücklich: 'Eine Zensur findet nicht statt.' Doch warum lassen sich die Menschen eigentlich all diese gedankliche Bevormundung gefallen?"