Demo, 13. Juni: Grenzen ziehen!

Die "Flüchtlingskrise" ist nicht vorbei, im Gegenteil. Erst jetzt beginnt sie, unser Leben zu verändern. In Parks und auf Plätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Ämtern und in Gesundheitseinrichtungen sehen wir und bekommen wir zu spüren, was der unkontrollierte Zustrom Hunderttausender überwiegend perspektivloser und nichtintegrierbarer Migranten aus Afrika sowie dem Nahen und Mittleren Osten für uns bedeutet. Brennpunkte entstehen und geringe Anlässe reichen aus, um latente in offene Gewalt umschlagen zu lassen.

Grenzen ziehen: Demonstration in Cottbus

Tägliche Meldungen von gedemütigten, geschlagenen, vergewaltigten und ermordeten Deutschen kannten wir bislang nur aus westlichen Großstädten. Doch inzwischen kommt es auch in Rostock, Schwerin, Bautzen oder Cottbus immer wieder zu Übergriffen und Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Asylanten. Teile der Cottbuser Innenstadt gelten bereits als Brennpunkt. In der Nähe des Busbahnhofes wurden junge Frauen von mehreren Syriern bedroht: "Scheiß deutsche Mädchen" und "ich steche euch ab". Wenige Tage später mussten fünf junge Männer mit Schnitt- und Stichverletzungen im Krankenhaus behandelt werden, nachdem sie während eines Junggesellenabschieds einer Gruppe Syrer begegneten.

Öffentliche Feste werden mehr und mehr zum Gefahrengebiet. Erst am vergangenen Wochenende wurden auf dem Turmfest in Luckenwalde zwei Frauen von Zuwanderern sexuell belästigt und die Vorfreude auf das Cottbuser Stadtfest Mitte Juni wird von wachsender Besorgnis getrübt. Die Verantwortlichen reagieren mit Videoüberwachung, erhöhter Polizeipräsenz und Alkoholverboten. Doch diese Maßnahmen beheben nicht die Ursachen für den Verlust an innerer Sicherheit. Es ist längst an der Zeit, Grenzen zu ziehen, um Europa, um Deutschland! Und um all denen Grenzen aufzuzeigen, die sich ihrem Gastland nicht anpassen wollen und nicht selten versuchen, ihre ausgeprägten Ansprüche mit Gewalt durchzusetzen.

Wir wollen nicht warten, bis die Zustände gänzlich untragbar sind. Wir wollen nicht eines Tages gefragt werden, warum wir es soweit kommen ließen. Wir wollen, dass die Verantwortlichen jetzt die notwendigen Schritte einleiten und Grenzen ziehen! Am 30. Mai haben wir mit unserer Demonstration gezeigt, dass es möglich ist, den Druck zu erhöhen und die Verantwortlichen zum Handeln zu motivieren. Lassen wir keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit unserer Sorgen vor dem Verlust des öffentlichen Raumes. Demonstrieren wir am kommenden Dienstag erneut, friedlich aber entschlossen. Los geht’s am 13. Juni um 19:30 Uhr am Oberkirchplatz in Cottbus.